Der Superlativ von Stolz ist Dünkel, der Komparativ ist Arroganz. (Erhard Blanck)
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Rechtschreibung auf Facebook: Eure Arroganz törnt mich ab!

Letztens postete eine Freundin auf Facebook folgenden Status: „Gibt es den eigentlich keinen Anstand mehr?“ Darauf antwortete ihr Facebook-Freund Andi: „Gibt es denn eigentlich keine Rechtschreibung mehr?“, und erntete dafür einige Schulterklopfer in Form von Likes. Warum eigentlich, hat er doch überhaupt keinen Bezug auf die inhaltliche, wenn auch rhetorische Frage genommen?
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Jugendlicher Skater im Ghetto
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Ghetto-Slang: Der Ethnolekt Türkendeutsch

„Isch bin grad Leopoldstraße, Lan“, schreit Ali in der vollbesetzten U-Bahn in sein Smartphone. Mehrere Blicke richten sich auf den Deutschtürken – von gelangweilt über stirnrunzelnd bis schockiert ist alles dabei. Die Jüngeren schauen wahrscheinlich nur deswegen, weil seine tiefe Stimme alle Geräusche der quietschenden U-Bahn und der von der Enge und Hitze schnaubenden Insassen übertönt. Die Gesichter der übrigen Zuhörer lassen keine Langweile, sondern Irritation oder Abscheu vermuten. „Jetzt machen die auch noch unsere schöne deutsche Sprache kaputt“, raunt eine verhutzelte alte Frau in ihrem ausgebleichten Regencape zu ihrem noch verhutzelteren Gatten. Der schaut nur bedröppelt.
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Mann, der erschrocken schaut
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Geil: Bedeutung und Etymologie des Tabuworts

Die virale Kampagne ‚Supergeil‘ gesungen von Friedrich Liechtenstein für eine deutsche Supermarktkette schwirrt dank der Werbeagentur Jung von Matt durch alle sozialen Kanäle. Aber woher kommt eigentlich geil, das Wort mit dem mehr als obszönen Touch, welches wir weder im Kindergarten noch in der Schule sagen durften – es aber umso lieber taten?
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